Hallo, and this are the results of thursday.

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“Ausflug” nach Bern, Teilnahme am Meeting “Unia’s Industrial Sector Leadership, Bern”.

Teilnehmer: M., IndustriALL Director for Mechanical Engineering and Materials Industries, Unia Sektoreiter C., Mitglied im Parlament (Nationalrat) und Sektorleiter Industrie und IT plus die jeweiligen Sektorverantwortlichen.

Der Sektor Industrie stellt sich in der Schweiz wie folgt dar:

1) Metall-Elektro-Maschinen (MEM)
2) Lebens- und Genussmittel (LGM)
3) Chemie, Pharma
4) Uhren, Feinmechanik

Grundsätzliche Organisationsstruktur der Unia in der Schweiz: Sektor (z.B. Industrie vier) → Regionale Organisation (14 Regionen) → Sektionen als kleinste Einheit (z.B. Bern). Unia Schweiz hat ca. 200.000 Mitglieder und knapp tausend hauptamtliche Mitarbeiterinnen – nicht schlecht (hievon knapp 30 % Sekretärinnen und Sekretäre – wow).

Schwerpunkte des Meetings waren

– die Lohnkampage 2015 inkl. aktueller Mindestlohnkampagne

– Berufsbildung/Referat vom Schweizer Ökonom Rudolf Strahm: Situation heute, Zukunftstendenzen und mögliche gewerschaftliche Handlungsfelder

Kernaussage: Die Länder mit einem dualen Ausbildungssystem (Berufsbildungssystem), wie Schweiz, Deutschland und Österreich, schneiden in allen Arbeitsmarktstatistiken (z.B. Jugendarbeitslosigkeit) im Vergleich zu Resteuropa deutlich besser ab.

“Berufsintegration durch duale Berufsbildung” und “Internationale Konkurrenzfähgkeit dank Berufsbildungssystem” stellen Chancen für die schweizer Gerwerkschaften, vor allem betreffend der Migration (niedrige Qualifzierung im Baubereich) dar.

Zum Thema Mindestlohn gibt es am So. 18.5.2014 in der Schweiz eine Volksabstimmung “Mindestlohn 4.000 Schweizer Franken”, die laut aktuellen Meinungsumfragen mit 30:70 keine Zustimmung finden wird – die Gewerkschaften werden dies jedoch als Rückenwind für die Lohnkampagne 2015 nutzen (Ziele: Verbesserung der Kollektivverträge, “kantonale” Verbesserung des Lohnniveaus und tatsächliche Anhebung der Istlöhne).

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