Der Rhythmus der Stadt

Gestern war ich in der Innenstadt von Nürnberg unterwegs um noch einige Sehenswürdigkeiten zu Fotografieren als  ich am Jackobsplatz ankam sah ich das eine große Bühne aufgebaut wurde, dabei viel mein Blick auf ein Plakat das Afrika-Fest sollte heute statt finden, ab 13.00h nach dem ich meine Aufnahmen gemacht hatte ging ich wiederum über den Jackobsplatz von weitem hörte ich die wundervollen stimmen dort angekommen tummelten sich bereits eine Menge an Menschen auf den Platz ich setzte mich dazu auf einer der Bänke die für Besucher bereitgestellt hatten, die Menschen bewegten sich im Rhythmus der Afrikanischen Klänge, das schöne daran war zu sehen egal ob Afrikaner, Deutsche, türkischer Abstammung alle Tanzten hier mit und unterhielten sich. Nach einer Ansprache der Veranstalter ging es weiter insgesamt waren vier Gospelchöre zu hören. Dieses Fest findet zum 3 mal statt um die Kultur der Afrikanischen Menschen zu zeigen und näher zu bringen, es wurde Verfolgung und  Diskriminierung angesprochen. In Nürnberg leben 174000 Menschen mit einem Migrationshintergrund.

Hier hat sich eine richtige Gemeinde gebildet die den Afrikanischen Menschen helfen sollen sich einzugliedern. Bei der letzten Stadtratswahl wurde zum ersten mal ein Junger Afrikaner in den Stadtrat gewählt. Der Rhythmus dieser Menschen war zu spüren und auch der anwesenden im Abseits des Alltagsstress genoss dies ein jeder, egal welcher Abstammung er war. Das Wetter unterstützte dies mit Sonnenschein. Nürnberg zeigte sich von ein neues Gesicht und in ihrem eigenem Rhythmus.

Ein ganz normaler Tag

Am Vormittag war ich bereits auf eine JAV Sitzung in MAN eingeladen, welche sehr Stimmungsvoll war.Diese war sehr bewegt die Jugend hier lebt und traut sich ihre Meinung zu sagen. Die JAV-Wahlen werden auf 17.Juli vorgezogen. Anschließend besuchten wir die Betriebsräte, welche sich sehr freuten mich zu sehen. Bei dem Gespräch kamen wir drauf das dies unser letztes Zusammentreffen ist, darauf meinte der Betriebsratsvorsitzende-Stellvertreter lass dich auf Österreichisch verabschieden und mal Knuddeln( wusste gar nicht das wir das so machen). Wenn du wieder kommst nimmst an Veltliner mit. Am Nachmittag war das wöchentliche Betriebsräte-treffen heute ging es um Österreichische Gewerkschaftsarbeit und Sozialpolitik,( Danke Peter) auch hier war auf einmal eine ganz andere Stimmung mir gegenüber zu spüren als in den letzten Wochen. Es wurde sehr viel gefragt und auch besprochen. Ich bedankte mich bei ihnen, da ich nicht weiß ob ich nächste Woche nochmals dabei dein würde verabschiedete ich mich zu gleich. Da ich ab Mittwoch zu Automobilkonferenz und deren Vorbereitungen abgestellt bin.

Unter dem Thema uns gibt es auch,  wurde unter Bianca der Frauenkreis gegründet. Nachdem sich acht Jahrelang nichts zum Thema Frauenbewegung in Nürnberg getan hatte, organisierte Bianca dies. Die Damen treffen sich nunmehr seit 2 Jahren und haben schon sehr viel an Öffentlichkeitsarbeiten geleistet und umgesetzt. Die Kreativität war sehr erfrischend und mit wieviel Elan hier Schulungen der Frauen zu politischen Themen vorgenommen werden. Um 20.00h endete mein Tag

Union-Busting

Am Vormittag war ich mit Sandra bei der Firma Siemens „F“ wo ich sehr herzlich vom Betriebsratsgremium begrüßt wurde nach dem ich mich vorgestellt hatte, bedauerten sie das sie gerade Audit hatten, ansonsten hätten sie mich gerne durch die Firma geführt, wann hat man schon einen Österreicher hier. Anschließend wurden Thema behandelt wie  ,wie komme ich an die Nichtmitglieder, und wie baue ich Kontakt zu Neuen Mitarbeitern auf. Nach zwei Stunden verliesen wir das Büro und bei der Heimfahrt begingen wir ein angeregtes Gespräch über die Ängste von Betriebsräten. Ich erzählte Sandra von einen Artikel denn ich am Sonntag in einer Zeitung  gelesen hatte, über Mobbing von Betriebsräten bis es zur Kündigung kam.Im Büro angekommen gab mir Sandra ein in Buch gefasste Studie der Otto Brenner Stiftung über Union-Busting heißt auf Deutsch übersetzt Gewerkschaftszerschlagung. Und wie vieles kommt es aus Amerika, und es dort drastische Formen annimmt. Dort gibt es richtige Unternehmen welche sich spezialisiert haben Betriebsräte ausspionieren und fertig machen. Nach der Studie wird dies auch in Deutschland vermehrt bemerkbar und einige Unternehmen trauen sich das auch auszusprechen in Studien. Es wurde aufgelistet welche Unternehmen fast keine Betriebsräte mehr zulassen und mit welchen Methoden sie vorgehen.Keine gute Aussicht im Namen der Gewerkschaftlichen Arbeit.

Achtet auf eure Arbeitsverträge

Heute war ich mit Bianca Möller bei der Fakultät in Erlangen, die Veranstaltung war von 16.00h bis 19.00h angesetzt sie war in zwei Teilen aufgebaut. Diese Veranstaltung dient den zukünftigen Ingenieuren/innen den Berufseinstieg mit ihren damit verborgenen Tücken etwas näher zu bringen: Arbeitsbedingungen und Entgelt im Kontext, Und Fragen wie, Was sind sie Wert? Was muss soll in einem Arbeitsvertrag stehen? Industriebeziehung Wer regelt Entgelte und Arbeitsbedingungen? Es wurden auf Tücken in Arbeitsverträgen hingewiesen. Hierzu wurde ein sehr ordentliche Aufklärung der zukünftigen Ingenieure geleistet.Bianca wird seit einiger Zeit von Renaldo Zewala unterstützt, der mit ihr dieses Projekt Forciert. Im zweiten Teil wurde den Studierenden anhand Praxis bezogener Fälle nahegeführt wie die Arbeitsverträge ausgeführt sein können und wie sie formuliert sind. Die abschließenden Worte waren lest eure Arbeitsverträge genau und bis zum Schluss und holt euch Rechtsberatung damit ihr nicht wo Hineinschlittert.Im Anschluss durften die Studenten die sich für die Gewerkschaft interessierten ein einzel Gespräch suchen um sich genauer zu informieren. Es kam hier bei einigen Studenten heraus, das große Konzerne wirkliche Stimmung gegen die Gewerkschaft machen.Bei der Heimfahrt unterhielten sich Bianca und ich über das Hochqualifizierten Projekt. Sie erklärte mir das durch das Zusammenlegen der Angestelltenbetriebsräte und Arbeiterbetriebsräte auf einen Gemeinsamen Betriebsrat , Fälle von Ingenieuren immer mehr bekannt wurden in der IGM  und darum dieses Projekt in den Hochschulen behandelt wird, sie meinte der einzige Nachteil sei das sie es Neutral halten müsse, darum dürfen die Studenten die sich für die Gewerkschaft interessieren erst im Nachhinein fragen. Aber sie lächelte mich an sie sind schon mal vorgewarnt und sie wissen das es uns gibt egal wohin sie gehen. Finde ich ein sehr spannendes Projekt und die zukünftigen Ingenieure hatten sehr viele Fragen an die zwei.

Deflation

Deflationäre Zustände kommen auf uns zu, das heißt für uns von der IGM,dass wir noch mehr unsere Stärke an gewerkschaftlichen Aktivitäten zeigen sowie auch in politischer Form, so beendete der Bezirkstellenleiter von Nürnberg seine Ansprache bei der heutigen Delegiertenversammlung. Es war ein ausgefülltes Programm von 16.15h bis 19.15h mit Ansprachen vom 1. Bevollmächtigten sowie 2.Bevollmächtigten und den Delegierten die sich zu Wort meldeten. Es wurde eine Spendenaktion für die Türkischen Kollegen die verunglückt sind ins Leben gerufen. Aber es gab auch Mahnende Worte zur Mitgliederzahl die sich nur langsam erholt.Durch die Jugendarbeit hatte die IGM einen Zuwachs von 902 Mitgliedern innerhalb eines Jahres. Dies wurde sehr Positiv erwähnt.

Zuvor war ich mit Bianca und Harry bei einem Studentenprogramm der IGM an der Sozialwissenschaftlichen Universität. Sie sind beide auf die Featbögen sehr gespannt wie es die Jugendlichen aufgenommen haben. Das Thema war Betriebliche- Eingliederungsmanagment.(BEM). Das Leitbild Gesundheit in den Unternehmen muss sich ändern war ein Plädoyer von Harry beim Vortrag.

Arbeiten von zu Hause

Heute morgen traf ich mich Sandra bereits bei der Firma MAN zu einer Arbeitskreissitzung mit Betriebsräten. Nach einem kürzlichen abgehaltenen Markt wo die Kollegen schriftlich ihre Wünsche bezüglich zusammenarbeit mit den Betriebsräten bekanntgeben konnten, saßen wir vor einer 28. Punkte Liste die nun abgearbeitet wurde. Bei dem Punkt Home-Office schieden sich die Geister. Nach länger anhaltender Diskussion,meldete ich mich zu Wort und Fragte ob ich etwas dazu sagen durfte. Ich durfte, ich wies sie auf die möglichen Gefahren hin die sich aus meiner Sicht ergaben für die Kollegen. Man die traut sich was? Mit diesen Fragezeichen sahen sie mich alle an, und Sandra lächelte.Als wir gegen Mittag das Büro verliesen ,bedankte sie sich bei mir für die Konstruktive Mitarbeit und meine offene Meinung zu diesem Thema. Sie meinte sie werden sich Kopfzerbrechen über das Thema machen müssen da es verstärkt zu solchen Fällen in den Firmen kommt um die Kollegen vor sich selber und der Willkür der Arbeitgeber zu schützen. Abschließend meinte sie, es wird uns noch viel abverlangen um die Rahmenbedingungen dafür zu finden und zu schaffen.

Nürnberg hat mich

Gestern war ich für mich in Nürnberg unterwegs um mir einiges an Kultur anzusehen, nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg, wo ich auf dem Ludwigs platz gleich zu einer Kundmachung einer Aserbaidschanischen Delegation kam die bei der Elisabeth Kirche sich gerade formatierten, sie wollten auf die Kinderermordung die in ihrem Land  aufmerksam machen. Als ich sie Fragte und erklärte, von wo ich kam waren sie sehr freundlich und haben mir auch 2 Fotos genehmigt. Leider schaffe ich es nicht sie auf diese Seite zu Laden. Anschließend war ich noch im germanischen Nationalmuseum.Ein sehr interessantes Museum wo man sich Stundenlang aufhalten kann und sehr interessant ist.

Heute dachte ich mir sei Büro Tag, bis Andreas Weidemann in mein Büro stürmte und meinte um 12.30h gehst es los zur Betriebsversammlung der Firma Bosch, wo 2000 Kollegen/innen beschäftigt sind.Um 13.30h begann die Sitzung und ich wurde auch hier sehr nett begrüßt, außer der BR-Vorsitzende meinte er steht nicht so auf uns Österreicher. Aber mich nehme er schon, wie nett von ihm. Die Sitzung dauerte bis ca.15.45h und schon rasten wir wieder weiter zur Aufsichtsratssitzung ins SPD-Haus hier waren Kollegen mit dem Aufsichtsrat bei einer Sitzung wo ein Teil der Firma verkauft wurde und es ging nicht nur um das Übergangsrecht sondern auch um Aussetzungen der Tariferhöhung die die Kollegen nicht wirklich wollten, dementsprechend war die Stimmung zu spüren. Andreas hat zur Abstimmung gegeben ob sich die IGM  die Tarifverträge wieder ausverhandeln soll.Es wurde einstimmig beschlossen. Anschließend wurde ich von den Kollegen noch auf ein Getränk eingeladen,da mich ja einige von ihnen aus der Betriebsräteversammlung kannten, hatten wir trotz ihrer prekären Situation eine gut Unterhaltungsbasis.

Wahrnemungen

Link

Gestern Früh traf ich mich mit Thomas bei uns in der Verwaltungsstelle, da Thomas schon vor mir da war hatte er sich bereits bekannt gemacht, im Hotel war es zu einem Missgeschick gekommen, da mir eine der Gäste Joghurt über die Kleidung kippte musste ich mich erneut ankleiden.Somit kam ich etwas später als sonst ins Büro. Nachdem Thomas weg war trafen Sandra und ich uns im Besprechungsraum um über die gestrigen Meisterdiskussion zu sprechen. Ich hatte sie am Vortag  Aufmerksam gemacht das diese beiden Jungen Herrn wie zwei Lämmer auf die Schlachtbank geführt wurden, schon alleine die Sitzpositionen waren total entwürdigen. Sandra berichtete mir das die Betriebsräte von MAN entzückt waren das ich sie mit dieser Art des Vorführen der beiden durchschaut hatte. Aber auch das Machtverhältnis und die Ignoranz des VW-Konzernes mit diesen Jungen Leuten demonstrierten auch das empfanden die beiden genauso, auch Petra und ich haben darüber gesprochen und sie teilte meine Meinung das durch Scania eine große Konkurrenz zu der Firma in Nürnberg kommt und es wird noch sehr Spannend werden, und gefährlich. Am Nachmittag war einmal die Sonne da und ich nutze die Zeit für mich und schlenderte über den Jakobs platz der auf einmal mit Polizei überschwemmt war, welche schwer bewaffnet waren am Abend hörte ich in den Nachrichten das ein großer Ring an Drogen zerschlagen worden war.Heute war es in allen Medien in den Schlagzeilen.

Nürnberg die 4

Hallo Leute heute war es echt super, bin von Früh bis spät unterwegs gewesen, gestern Abend erhielt ich so um 20.30h einen Anruf  von Sandra von der ich euch schon berichtet habe, sie hatte ein Abendessen mit Meistern der MAN und VW, da der Meister ebenfalls aus Niederösterreich kommt hat er mich gleich zu einer Führung in das Motoren Werk von MAN eingeladen. Um Acht Uhr war ich hinbestellt da war noch Zeit bis die anderen kamen einen Kaffee mit dem NÖ zu trinken. Um halb neun kamen die anderen dazu. Es ist MAN wurde vor zwei Jahren von VW übernommen. Jetzt möchte VW die Struktur von ihnen an MAN überleiten, nur die Unterschiede sind ziemlich massiv da beim MAN-Werk nur Fachleute an den Fertigungsstraßen arbeiten und bei VW auch Zeit und Hilfsarbeiter beschäftigt sind kann man unterschwellig die Spannung spüren. Sandra hat aus diesem Grund ein Meister treffen vereinbart um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Es beginnt ja schon bei den Aufgaben der Meister die Unterschiedliche Aufgaben haben in den beiden Betrieben und an diesen festhalten. Als ich am Nachmittag die Sitzung verlies war noch eine angeregte Diskussion im Raum. Da ich zu einer VK-Sitzung bei der Firma ZF geladen war habe ich die Veranstaltung verlassen müssen. Übrigens VW hat auch bei Scania die Aktienmehrheit übernommen. Bin gespannt was da noch kommt wenn Konkurrenz mit an Bord ist. Ach ja in Nürnberg sind über 4000 Menschen bei der MAN beschäftigt. Bis morgen

Tag 3 in Nürnberg

Heute lief alles anders als gestern, als ich ins Büro kam, kam kurz darauf Petra Schneider ebenfalls ins Büro, sie war die letzte Zeit meine Kontaktperson anschließend vereinbarten wir einen Termin, wo wir alles durchsprachen. Als ich das Büro verlies hatte ich zwei Termine mehr in meinem Terminkalender. Sie deckte mich sogleich Geschichtlichem Hintergrund der IGM ein. Um 13.00 h fand eine Betriebsräteversammlung statt, die jede Woche abgehalten wird in der Verwaltungsstelle. Dieses wöchentliche treffen wird zumeist von 30 Betriebsräten wahrgenommen. dieses treffen gibt es seit 1945, wo sich die Betriebsräte nicht nur politisch sondern auch betrieblich austauschen können. Das nächste das hier gerade voll in der Planung ist ist die Betriebsrätemesse, die am 27.06.2014 stattfindet.Hier präsentiert sich die Verwaltungsstelle nicht nur selbst sondern auch die Betriebe die sie betreuen bis hin zu den Pensionisten machen hier alle mit, war sehr spannend.Bis morgen.